Hängeseilbrücke Geierlay, Hunsrück

<div>Auf in schwindelerregende Höhen! Die Hängeseilbrücke Geierlay ist eine&nbsp;<em>der</em>&nbsp;Sehenswürdigkeiten im Hunsrück. In 100 Meter Höhe und auf einer Länge von 360 Metern führt die Brücke über das Mörsdorfer Bachtal und verbindet die beiden Gemeinden Mörsdorf und Sosberg.&nbsp;</div><h3>Längste Hängeseilbrücke in Deutschland</h3><div>Von Mörsdorf, einer 600-Einwohner-Gemeinde in Rheinland-Pfalz, hat bisher niemand etwas gehört. Doch seit Eröffnung der Hängeseilbrücke Geierlay kommen viele Besucher in die Gegend. Die längste&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/west/rheinland/haengeseilbruecke-geierley-im-hunsrueck">Hängeseilbrücke</a>&nbsp;Deutschlands ist aus einzelnen Holzplanken zusammengesetzt – da ist das Schwanken programmiert. Für die spektakuläre Aussicht von der Hängeseilbrücke Geierlay über die bewaldeten Berge im Hunsrück lohnt sich der wackelige Weg auf jeden Fall!</div><div>&nbsp;</div><div>Nepalesische Hängeseilbrücken dienten den Planern rund um den Schweizer Ingenieur Hans Pfaffen als Vorbild. Diese „Nepal-Brücken“ werden überwiegend in Entwicklungsländern zur Überquerung von Schluchten und Flüssen eingesetzt.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Die Idee für die Brücke hatten Bürger aus Mörsdorf bereits im Jahr 2006. Neun Jahre später, am 26. Mai 2015, begann der Bau der Hängebrücke Geierlay nach weniger als einem Jahr Planungszeit.</div><h3>Wanderwege und Spaziergänge zur Hängeseilbrücke Geierlay</h3><div>Die Hängeseilbrücke Geierlay wurde am 3. Oktober 2015 eröffnet, mehr als 400.000 Besucher wagten sich bislang darüber. Wer sich vorab über die Entstehung der Hängeseilbrücke Geierlay informieren möchte, der beginnt seinen Ausflug am besten im Besucherzentrum der Gemeinde Mörsdorf. Von dort sind es knapp zwei Kilometer bis zur Brücke – erst durch das Dorf, dann weiter über Feldwege. Verschiedene Wanderwege im&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/west/rheinland/hangbruecher-im-nationalpark-hunsrueck-hochwald">Hunsrück</a>&nbsp;schließen den Weg über die Hängeseilbrücke Geierlay mit ein, zum Beispiel der Saar-Hunsrück-Steig oder die beiden Traumschleifen „Masdascher Burgherrenweg“ und „Dünnbach-Pfad“.</div><h3>Geierlay – woher kommt der Name?&nbsp;</h3><div>Der Name „Geierlay“ setzt sich aus den beiden Wortteilen „Geier“ und „lay“ zusammen. Der Begriff „lay“ kommt aus dem rheinischen Sprachraum und bezeichnet meist Felsplatten. Zudem bezieht sich der Begriff auf die für die Region so typischen Schiefervorkommen. „Geier“ erklärt sich von selbst – in der Gegend rund um die Hängeseilbrücke gibt es sehr viele Greifvögel.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Sind Sie neugierig geworden? Dann können Sie sich&nbsp;<a href="http://www.geierlay.de/haengeseilbruecke/panorama/">den Weg über die Brücke inklusive der großartigen Aussicht direkt online ansehen</a>.</div>