Truppenübungsplatz, Aschaffenburg

<div>Bis ins Jahr 2017 hinein nutzten US-Soldaten den Truppenübungsplatz Aschaffenburg-Schweinheim aktiv. Ein Panzerparcours gehörte ebenso zur Infrastruktur des Geländes wie ein Helikopter-Landeplatz, eine Schießanlage, ein Bunker und ein Sprengplatz.&nbsp;</div><div><br></div><div>Heute dient ein 70 Hektar großes Areal auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Aschaffenburg einem ganz anderen Zweck: Sogenannte&nbsp;<a href="http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/11882558/c20160802.html">Przewalski-Pferde haben hier ein neues Zuhause gefunden</a>, bei denen es sich um die genetisch reinste Art des Wildpferdes handelt.&nbsp;</div><h3>Truppenübungsplatz Aschaffenburg: heute ein Biotop</h3><div>Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Aschaffenburg finden sie nicht nur optimale Lebensbedingungen für sich selbst, sie sichern auch den Lebensraum für seltene Vogelarten, Insekten und Pflanzen – weil sie die Wiesen kurzhalten. Zu den Tieren, die sich hier in der Folge ansiedeln können, zählt unter anderem der Wiedehopf, der wiederum die Population der Mistkäfer reguliert. Auch seltene Blumenarten wie die Bienen-Ragwurz-Orchidee oder das Tausendgüldenkraut findet man hier wieder. Der einstige Truppenübungsplatz Aschaffenburg ist damit heute ein richtiges Biotop.&nbsp;</div><div><br></div><div>Besucher können die Wildpferde heute auf ihrer Koppel auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/west/rhein-main-gebiet/aschaffenburg-2ce04ab0-a63b-4c10-9164-8aa13b617d3c">Aschaffenburg</a>&nbsp;von extra angelegten Plattformen aus beobachten. Das Gebiet ist frei zugänglich und über zwei Rundwege zu erkunden. Die insgesamt etwa acht Kilometer langen Wege sind mit einem roten Schmetterling und einer rote Schnepfe gekennzeichnet.</div>