Prinzipalmarkt, Münster

<div>Wunderschöne Giebelhäuser mit gotischen Bogengängen bilden den Rahmen um die älteste Marktstraße Münsters, den&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/west/muenster/prinzipalmarkt-muenster-westfalen">Prinzipalmarkt</a>&nbsp;– von den Münsteranern liebevoll als „gute Stube“ bezeichnet. Besonders am Abend lohnt sich ein Besuch: Dann werden die Häuser, bei denen kein Giebel dem anderen gleicht, in ein warmes Licht getaucht.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Erbaut wurde der Prinzipalmarkt um 1280. Während des Zweiten Weltkriegs – bei dem Bomben rund 91 Prozent der Altstadt zerstörten – wurden die Giebelhäuser jedoch fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Der Wiederaufbau im gotischen Stil begann direkt nach Kriegsende im August 1945 und dauerte bis zum Jahr 1952.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Eines der beeindruckendsten Gebäude ist das Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde. Östlich des Prinzipalmarkts ragt der Turm der <a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/west/muenster/lambertikirche-muenster">gotischen Lambertikirche</a>&nbsp;über den Häuserdächern empor, auf der Westseite wird die Reihe der Giebelhäuser lediglich vom Zugang zum Domplatz unterbrochen.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Einmal im Jahr, meist Anfang Mai, wird der Prinzipalmarkt zum Freiluft-Speisesaal. Dann laden die Kaufleute zum Hansemahl und bewirten ihre Gäste an einer hundert Meter langen, rot-weiß dekorierten Festtafel mit typisch westfälischen Schnittchen, Bier und Wein. Kostenlose Stadtführungen und Gratisbesuche im Hanse-Kabinett des Stadtmuseums stehen dann ebenfalls auf dem Programm.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div>