Kreuzviertel, Münster

Imposante Altbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert säumen die Straßen im Münsteraner Kreuzviertel. Das Viertel könnte man deshalb durchaus als das westfälische Pendant zu Berlins Prenzlauer Berg bezeichnen. Dementsprechend beliebt ist es als Wohnort bei jungen Familien. Bei der Bombardierung Münsters im Zweiten Weltkrieg bekam das Quartier weniger ab als der Rest der Stadt, was die hohe Zahl von erhalten gebliebenen Häusern aus der Kaiserzeit mit ihren reich verzierten Fassaden erklärt. Stärker als andere Teile der Domstadt wird das Kreuzviertel darum von historischen Bauwerken geprägt. Weil die Gegend sehr eng bebaut wurde, verfügen die Gebäude nur in Ausnahmefällen über Gärten, allerdings liegt das Viertel unmittelbar an den Naherholungsgebieten Wienburgpark und Promenade. Mehrere Schulen und Kirchen, darunter zum Beispiel die Heilig-Kreuz-Kirche, befinden sich hier.