Kölner Dom, Nordrhein-Westfalen

<div>„In einer der hässlichsten Städte der Welt ist es eines der schönsten Gebäude – und das sage ich als Kölsche Jung. Wenn man nicht strenggläubig ist, ist man zwar auch als Kölner nicht allzu häufig im Kölner Dom, aber man sieht ihn bei fast jeder Bewegung in der Stadt. Mittlerweile wohne ich am Starnberger See, bin aber immer wieder sehr gerne in Köln. Dann wohne ich zumeist auf der anderen Rheinseite mit einem herrlichen Blick auf die Deutzer Brücke – und den Dom.“<br><br>Der 1953 in Köln geborene deutsche Schauspieler Heiner Lauterbach merkte schon früh, dass ihn sein Lebensweg auf die Bühne und vor die Kamera führen sollte. Mit 18 nahm er Schauspielunterricht, stand bald darauf auf Theaterbühnen – und das bis heute. Schon am Anfang seiner Schauspielkarriere führte Lauterbach Regie und war erfolgreicher Synchronsprecher für bekannte Hollywoodstars – darunter Richard Gere und Kevin Costner. Mitte der 1980er-Jahre schaffte er mit Filmen wie Doris Dörries Erfolgskomödie „Männer“ (1985) selbst den Durchbruch als Schauspieler. Fortan wirkte er in zahlreichen TV-Filmen und in den TV-Serien „Faust“ sowie „Eurocops“ mit, bis er Mitte der 1990er-Jahre auch auf der Kinoleinwand durchstartete. Zu seinen bekanntesten Filmen aus dieser Zeit zählen beispielsweise „Das doppelte Lottchen“ (1993), „Das Superweib“ (1995) und „Der Campus“ (1997).&nbsp;<br><br>Die Erfolgsgeschichte des Heiner Lauterbach setzte sich auch in den 2000ern mit TV-Filmen wie „Zwei Männer und ein Baby“ oder „Einfach die Wahrheit“ (2011) fort. Im Kino spielte er unter anderem in Til Schweigers erfolgreichen Produktionen „Zweiohrküken“ (2009) und „Schutzengel“ (2012) sowie in Matthias Schweighöfers Produktion „Der Schlussmacher“ (2012) mit. Gefeiert wurde Lauterbach besonders für seine Rolle als Eddi in „Wir sind die Neuen“ (2014). In dem Kinokomödienhit „Willkommen bei den Hartmanns“ (2016) von Simon Verhoeven ist Lauterbach an der Seite bekannter Schauspielkollegen wie Senta Berger, Florian David Fitz oder Elyas M’Barek zu sehen.<br><br>Doch nicht nur vor der Kamera, sondern auch dahinter ist der Schauspieler erfolgreich: Neben seinem Regiedebüt „Andersrum“ (2005) beteiligte sich Lauterbach an den Event-Produktionen „Dresden“ (2006), „Wir sind das Volk“ (2008), Ken Folletts „Eisfieber“ (2010) und vielen weiteren wie dem preisgekrönten historischen Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ (2014) und dem mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Mehrteiler „Hindenburg“ (2011).<br><br>Seit seiner Hochzeit mit Ehefrau Victoria im Jahr 2002 ist es um Lauterbach – nach wilden, von Partys, Frauengeschichten und Drogen dominierten Jahren – ruhiger geworden. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder: Sohn Vito (8) und Tochter Maya (12), mit der Lauterbach bald zusammen in dem Action-TV-Zweiteiler „Spuren der Rache“ zu sehen ist. Ein weiterer Sohn, der 26-jährige Oscar, stammt aus Lauterbachs erster Ehe mit Katja Flint, mit der er von 1985 bis 2001 verheiratet war.</div>