Goethe-Haus, Frankfurt

Als geborener Frankfurter zählt Johann Wolfgang von Goethe zu den Söhnen der Stadt – auch wenn viele ihn eher mit Weimar verbinden, wo der Dichter und Denker im Jahr 1832 starb. Die Lebenszeichen, die er in Frankfurt am Main hinterließ, sind dabei bis heute zu sehen. So steht am Großen Hirschgraben in der Innenstadt noch immer das viergeschossige Haus, in dem er 1749 das Licht der Welt erblickte und das bis 1795 der Wohnsitz seiner Familie war. Das Bauwerk befindet sich allerdings nicht mehr in seinem Originalzustand: Genau an Goethes 112. Todestag im März 1944 wurde es bei einem Luftangriff auf Frankfurt durch Fliegerbomben zerstört. Ab 1947 wurde das Gebäude von dem Architekten Theo Kellner originalgetreu rekonstruiert, das Resultat konnte im Jahr 1951 feierlich eröffnet werden. Inzwischen ist das Goethe-Haus eine Gedenkstätte, deren Inneres die Besucher bei einem Rundgang durch die Zimmer erkunden können.