Villa Hügel in Essen

<blockquote>„Mein Lieblingsort ist die von Alfred Krupp finanzierte Villa Hügel und ihr Park im Essener Stadtteil Bredeney. Krupp ließ 1873 ausgewachsene Bäume mit der Bahn heranschaffen. Sie machen den Park zu einem mystischen Ort.“</blockquote><div>Henning Baum hat den Ruf, ein harter Hund zu sein. Er spielte Polizisten, Piloten, Seefahrer - und jetzt eine literarische Figur in einer Michael-Ende-Verfilmung: den Abenteurer Lukas in „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“. Im Gespräch mit DB Mobil sinnierte der begeisterte Leser Baum über Bücher: „Wenn ich mir ein Bild von jemandem machen will, schaue ich seine Büchersammlung an. Was ein Mensch liest, offenbart doch oft viel mehr über sein Innerstes als das, was er sagt“, so der Schauspieler. Eins seiner Lieblingsbücher ist die Bibel, die er zwar nicht zu Ende gelesen hat, die er aber versucht in kleinen Häppchen zu konsumieren.<br><br>Am 20.9.1972 kam Baum als Sohn eines Arztes und einer Stewardess auf die Welt. Durch den Beruf der Mutter reiste die Familie viel, vor allem nach Afrika. Als Henning Baum 17 war, schickten ihn seine Eltern auf ein Internat ins britische Dover – genau zur rechten Zeit, wie Baum betont. Dort wurden dem freiheitsliebenden Teenager Grenzen gesetzt. Baum ist überzeugt, dass Kinder Regeln brauchen. Seine frühen Berufswünsche waren Fallschirmjäger oder Arzt. Stattdessen begann er aber ab 1997 seine Ausbildung als Schauspieler am Deutschen Schauspielhaus in Bochum. Vor allem mit der TV-Serie „Der letzte Bulle“ wird Henning Baum in Verbindung gebracht – darin spielte er von 2010 bis 2014 einen Macho-Cop in Essen. Die Stadt war nicht nur ein Drehort für ihn, sondern ist auch seine Heimatstadt.<br><br>Als Lokführer ist Baum ab dem 29.3. in der Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ zu sehen.</div>