Dom, Aachen

<div>Grundriss und Fundamente des Doms sind noch so, wie es Karl der Große wollte. Er ließ seine Marienkirche als Abbild des Himmlischen Jerusalems erbauen, der sechzehneckige Kapellenbau und das innenliegende Oktogon entsprechen in ihren Maßen der biblischen Zahlentheorie. Auch der Radleuchter aus vergoldetem Kupfer in der Mitte des Oktogons, um 1180 von Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ und seiner Gemahlin Beatrix gestiftet, stellt ebenfalls die biblische Vision des Himmels als goldene Stadt Gottes dar, wie sie im Buch der Offenbarung im Neuen Testament beschrieben wird.&nbsp;</div><div>Die Bedeutung des Aachener Doms speist sich aus einer über 1200-jährigen Geschichte: In ihm befindet sich das Grab Karls des Großen, der Dom war Krönungskirche der römisch-deutschen Könige – und ist bis heute Wallfahrtskirche, die alle sieben Jahre zur Aachener Heiligtumsfahrt Pilger willkommen heißt.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Der Aachener Dom ist werktags ab 11 Uhr, samstags und sonntags ab 12.30 Uhr für Besucher geöffnet und kostenlos zugänglich. Die Domschatzkammer ist gegen Gebühr zu besichtigen.&nbsp;</div>