Schwörmontag in Ulm

Der Schwörmontag, der vorletzte Montag im Juli ist ein traditioneller Ulmer Feiertag. Er reicht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Damals schwelte ein Streit zwischen den Patriziern und den Zünften um die Machtverhältnisse im Stadtparlament der Freien Reichsstadt Ulm. Erst im Jahr 1397 wurden die Differenzen mit dem sogenannten Großen Schwörbrief beigelegt. Dieser garantierte allen Mitgliedern des Parlaments gleiches Stimmrecht und verpflichtete den Bürgermeister, jährlich Rechenschaft abzulegen. Nachmittags feiert die Bevölkerung das Nabada ("Hinunterbaden") einer Art Karneval auf der Donau mit freine Badern und offiziellen Themenbooten.