Zugspitze, Bayern

<div>„Top of Germany“, Deutschland aufs Dach gestiegen, steht auf der Umgebungskarte am Aussichtspunkt der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berggipfel in 2962,06 Meter Höhe über Normalhöhennull. Der schönste Weg, sich diesem Naturmonument zu nähern, beginnt in der&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/sued/oberbayern/partnachklamm-garmisch-patenkirchen">Partnachklamm</a>&nbsp;bei&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/sued/oberbayern/garmisch-partenkirchen-179e1e94-3c7d-475b-bb13-e2f7594c0f83">Garmisch-Partenkirchen</a>, am besten frühmorgens, gegen fünf oder sechs Uhr. Dieser Pfad auf den Gipfel ist auch für Hobbybergsteiger überwindbar. Wer noch im Dunkeln startet, hört den reißenden Fluss neben sich, während der in den Fels geschlagene Weg sich im Reintal langsam in eine Waldlandschaft zu eröffnen beginnt, die in ihrer dunkelgrünen Schönheit auch ein Postkartenmotiv aus Kanada zieren könnte. Nur langsam steigt der Weg an. Mit der Reintalangerhütte und der Knorrhütte gibt es unterwegs ausreichend Möglichkeiten zur Stärkung oder Übernachtung, und erst auf dem letzten Drittel des Weges wird der Aufstieg zur Herausforderung, die nach acht bis zehn Stunden Aufstiegszeit mit einem einzigartigen Ausblick belohnt wird – Top of Germany eben.<br><br>Für alle, die es ruhiger angehen lassen wollen, nicht so sportlich oder gehbehindert sind, gibt es andere Möglichkeiten, den Gipfel zu erreichen: Zahnradbahn, Eibsee-Seilbahn und Tiroler Zugspitzbahn haben den 1820 erstmals bestiegenen Berg zu einem erreichbaren Extrem werden lassen, dessen Reizen jährlich eine halbe Million Besucher erliegen. Gratisfahrten für körperlich behinderte Gipfelstürmer gibt es beim einmal im Jahr stattfindenden Aktionstag des Verbands Deutscher Seilbahnen (Informationen unter: seilbahnen.de). In angenehmer Steigfahrt gibt etwa die Eibsee-Seilbahn dem Besucher eine Ahnung davon, was es eigentlich bedeutet, drei Kilometer hoch in den Himmel zu fahren. Oben angekommen bedeutet es vor allem den Reiz des Höchsten, des Größten zu spüren – dort zu sein, wo früher nur die verwegensten Abenteurer hingelangten. Hochfahren und herunterblicken, die Weite spüren, nach Österreich herüberwinken und dazu einen Kaffee, ein Radler oder eine Schorle – das ist die Zugspitze: höchste Aussichtsplattform der Republik.</div>