Künstlervillen, Fürstenfeldbruck

Die Umgebung muss inspirierend gewesen sein. Zumindest gilt die vielfältige Auen- und Flusslandschaft als Anreiz für zahlreiche Künstler, die einst nach Fürstenfeldbruck zogen. Nicht nur die Motive selbst, auch die besonderen Lichtverhältnisse boten beste Bedingungen für die Landschaftsmalerei. So siedelten sich ab etwa 1875 neben Industriellen und Privatiers auch zahlreiche Künstler in diesem Landstrich an, wo schon bald Landhausvillen sowie Künstlervillen im Jugendstil oder im Stil zeitgenössischer Architektur entstanden. Mehr als 100 dieser Gebäude existieren bis heute und gehören zum Projektgebiet „Kulturstadt-Künstlervillen“. Ziel ist es, die Villengebiete auch weiterhin möglichst zusammenhängend zu erhalten und gegebenenfalls auch vorsichtig weiterzuentwickeln. Bei Führungen durch das Gebiet können nicht nur die schönen Fassaden der Gebäude betrachtet werden, anhand von Geschichten über die ehemaligen Besitzer werden auch die alten Zeiten wieder lebendig.