Wasserburg am Inn

Mit seinem italienischen Flair hat mich Wasserburg von der ersten Minute in den Bann gezogen. Die bezaubernden, kleinen Gassen in denen die Zeit stehen geblieben scheint, die liebevoll, detailreich verzierte Fasaden, die Arkaden mit ihren geschwungenen Bögen im Herzen der Stadt, das alte noch erhaltene Brucktor mit seinen zwei Kanonenkugeln im Bild der Bemahlung und die rote Brücke sind es, woran ich mich erinnere, wenn ich an meine Stadt denke. Die ehemalige Kreisstadt liegt inmitten einer Innschleifen, die sich fast um die ganze Stadt windet. Diesem Verlauf folgt der Inndamm, der zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Reiz hat. Er ist nicht nur Naherholungsgebiet, sondern auch Kunstausstellung und es gleicht einem Lotteriespiel ob und wie lange die Kunst den immer wiederkehrenden, bis an die Stadtmauern reichenden Fluten trotzen kann. Doch das besondere an der Stadt liegt auf der gegenüberliegenden Seite des Inns, die "Innleiten", schroffe, stark abfallende, felsartige Kiesbänke.