Goethehaus in Weimar

<blockquote>„Lasst den Wienern ihren Prater; Weimar, Jena, da ist’s gut!“&nbsp;<em><br></em>Johann Wolfgang von Goethe&nbsp;</blockquote><div><br>Goethe fühlte sich in der Stadt Weimar heimisch – den Großteil seines Lebens verbrachte der Naturforscher und Künstler, der zu den bedeutendsten Repräsentanten der deutschsprachigen Dichtung zählt, dort. Johann Wolfgang von Goethe veröffentlichte Werke wie „Faust“, die die Literaturszene bis heute prägen. Die meisten seiner Texte schrieb er in seinem privaten Wohnsitz in Weimar, der heute Teil des Goethe-Nationalmuseums ist.&nbsp;</div><h3>Staatsminister, Adliger und Dichter&nbsp;</h3><div>Im Jahr 1782 war Goethe als Mieter in das Haus am Frauenplan eingezogen und 1794 bekam er es vom Herzog Carl August von Sachsen-Weimar und Eisenach geschenkt. Zu diesem Zeitpunkt wurde Goethe in den Adelsstand erhoben und arbeitete als Staatsminister für den Herzog. Nachdem das Haus in seinen Besitz übergegangen war, führte er zahlreiche Änderungen durch. Dazu zählte der Einbau der großzügigen, dreiläufigen Treppenanlage und die Anbringung von Stuckfriesen nach antikem Vorbild. In den zahlreichen Räumen fanden auch seine Kunst- und Naturaliensammlungen Platz, mit denen sich Goethe in seiner Freizeit beschäftigte.&nbsp;</div><h3>Möbelstücke und persönliche Gegenstände von Goethe&nbsp;</h3><div>Heute können Besucher die Wohnräume Goethes, das Arbeitszimmer und die Bibliothek im Haus besichtigen. Neben Möbelstücken finden sich auch persönliche Gegenstände wie Handzeichnungen und Gemälde unter den Ausstellungsstücken. Sie geben Einblicke in den Alltag einer beeindruckenden Persönlichkeit.&nbsp;</div>