Das Kirschbachtal in Weimar

<div>„Während eines Tatort-Drehs in Weimar habe ich das Kirschbachtal für mich entdeckt. Ich liebe es, dort spazieren zu gehen oder mich einfach nur an ein friedliches Fleckchen zu setzen und Musik zu hören.“</div><div>&nbsp;</div><div>Angefangen hat alles bei dem Fernsehsender MTV, wo sich die Berlinern Nora Tschirner nach dem Abitur als Moderatorin ihr Geld verdiente. Dort traf sie erstmals auf ihren Kollegen Christian Ulmen, dem sie im Laufe ihrer Karriere immer wieder begegnen würde. Ihre erste Kino-Rolle spielte sie an der Seite von Matthias Schweighöfer in der Verfilmung von Benjamin von Stuckrad Barres Roman „Soloalbum.“ Einige Jahre später folgte ihre größte Rolle als Til Schweigers Gegenpart im Film „Keinohrhasen“, der Platz 10 der erfolgreichsten deutschen Kinofilme aller Zeiten belegte. Spätestens dann wurde sie zu einer der gefragtesten und fleißigsten Komödiantinnen des Landes. Die Angebote häuften sich, allein 2010 war Nora Tschirner in drei Kinofilmen zu sehen.&nbsp;</div><h3>Nora Tschirner: Schauspielerin, Sängerin und Synchronsprecherin</h3><div>2012 startete sie nebenher auch eine musikalische Karriere und brachte mit ihrer Band „Prag“ ein Album auf den Markt. Außerdem versuchte sie sich als Synchronsprecherin und sprach die Hauptrolle in dem Fantasyfilm „Merida – Legende der Highlands“, wofür sie beim Trickfilmfestival in Stuttgart ausgezeichnet wurde. Ihr Regie-Debut gab sie ebenfalls 2012 mit dem Dokumentarfilm „Waiting Area“.&nbsp; Dass sie ein wahres Allround-Talent ist, bewies sie, als sie auch noch als Tatort-Komissarin überzeugte – wieder an der Seite ihres alten Bekannten Christian Ulmen. Ganz überraschend sind die vielen Begabungen allerdings nicht, schließlich ist sie die Tochter eines Dokumentarfilmers und einer Hörfunkjournalistin. 2013 wurde sie selbst Mutter, schafft es aber sehr gut, ihr Privatleben vor der Öffentlichkeit geheim zu halten.</div>