Elbe am Neujahrstag 2014 Kötzschenbroda

Am Januarmorgen gleich nach Silvester fließt die Elbe ruhig und breit im Abendschein dahin. Licht und Wasser spiegeln ein Versprechen auf ein ganz neues Jahr. Der 1. Janaur 2014 wirkte bei der Aufnahme gerade so, als befände man sich nicht bei Kötzschenbroda und Radebeul/Sachsen, sondern irgendwo in den russischen Weiten am Don. Ich (39, aus beruflichen Gründen nach Köln gezogen) mag die Elbe sehr, weil sie ein lieblicher und dennoch kraftvoller Fluss ist, der meine ursprüngliche Heimat Sachsen prägt. Die Elbwiesen haben mich schon als Kind fasziniert. Zuerst bei Torgau und Riesa, als Jugendliche bei Lagerfeuer und Partys dann auch im Elb-Kies bei Dresden. Seit den Hochwassern 2002, 2010 und 2012 weiß ich auch, wie so ein Fluss bei Hochwasser zehntausenden Menschen das Leben schwer machen kann. Immer, wenn ich auf Besuch in Sachsen bin, zieht es mich auch an den Fluß, der sich so schön von Böhmen nach Dresden mäandert und dann immer breiter gen Norden fließt.