Altkötzschenbroda

Zwischen Weinstraße und Elberadweg befindet sich der idyllische Ort Kötzschenbroda. Er wurde erstmals 1271 als "Coschebrode" urkundlich erwähnt. Unter den einstmals zehn selbstständigen Gemeinden von Radebeul war Kötzschenbroda als Kirch- und Marktflecken das wirtschaftlich stärkste und historisch interessanteste Gemeinwesen. Dieser Dorfanger geriet jedoch nach und nach in Vergessenheit, es drohte der Totalabriss. Mit der politischen Wende erwachte der Dorfanger zu neuem Leben - 1992 wurde er zum Sanierungsgebiet erklärt. Heute hat sich dieser historische Dorfkern zu einem architektonischen Kleinod entwickelt. Rund um den Dorfanger gibt es originelle Kneipen mit Gewölbekellern, Cafes, Pensionen, ein Hotel, Galerien, Ateliers, Schauwerkstätten, eine Heimatstube ... Man trifft sich zum Brunch, hört Musik und schwatzt miteinander. Zwischen Designermoden, Souvenirs und Antiquitäten gibt es noch Obst und Gemüse aus eigenem Anbau, frische Milch von der Kuh und eine alteingesessene Landbäckerei. Altkötzschenbroda ist sowohl für Radebeuler als auch für Gäste aus nah und fern die beliebteste Flaniermeile der Stadt. Die Gaststätte "Zur alten Unke" macht mit originellen Sprüchen an den Fensterläden (siehe Fotos) neugierig auf das, was sie im Gastraum zu bieten hat.