Heinrich-Heine-Park, Halle (Saale)

<div>Wer vom Heinrich-Heine-Park in&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/ost/halle-saale">Halle (Saale)</a>&nbsp;auf die Saaleauen und die Stadt hinunterblickt, der sieht vor allem eines: Grün. Fast 16 Prozent der Stadt in Sachsen-Anhalt sind Grünflächen, einer der höchsten Anteile in Deutschland. Etwa 3,6 Hektar entfallen auf den Heinrich-Heine-Park, der eine besonders aussichtsreich oberhalb des Rive-Ufers liegt. Sportliche brauchen über die steile Treppe, die von der Saale bis zum Heinrich-Heine-Park hoch führt, etwa zehn Minuten. Ein etwas sanfterer Zugang zum Park ist über die Burgstraße auf der anderen Seite möglich, gleich hinter der Straßenbahnhaltestelle „Volkspark“.</div><div>&nbsp;</div><div>Ursprünglich war der Heinrich-Heine-Park ein Steinbruch, später ein Weinberg und schließlich legten sich ein Dichter und ein Bankier hier einen ansehnlichen Privatgarten an. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte die Stadt das Areal für die Öffentlichkeit zugänglich. Nicht nur der Blick auf Saale, Peißnitzinsel und Ziegelwiese fallen ins Auge, sondern auch der stattliche Heinrich-Heine-Felsen, ein freistehender Steinriese, auf dem eine Tafel dem namensgebenden Dichter gedenkt. Auch die Steinfiguren, die nach dem Internationalen Bildhauersymposium 1995 in Halle hier aufgestellt wurden, sind Hingucker. Bekanntes mit einem anderen Auge sehen, das will Künstlerin Dagmar Schmidt, die im Heinrich-Heine-Park ein Fernrohr aufgestellt hat. Wer dadurch Peißnitz und die Skyline von Halle betrachten will, sieht die Aussicht leicht verfremdet.&nbsp;</div><h3>Nachbar des Heinrich-Heine-Parks: Burg Giebichenstein</h3><div>Nur einen Sprung vom Heinrich-Heine-Park entfernt, thront eines der markantesten Wahrzeichen von Halle (Saale), die Burg Giebichenstein. Vom Park sind es jeweils nur zehn Minuten zur Oberburg und zur Unterburg. In letzterer werden heute Studenten der Kunsthochschule Halle unterrichtet. Die Ruine der Oberburg ist im Sommer zur Besichtigung im Rahmen eines Freilichtmuseums geöffnet. Die Museumsmacher hauchen den mittelalterlichen Mauern dabei immer wieder neues Leben ein: das spannende Programm reicht von Museumsnächten mit Mittelalter-Gothic-Kostümparty&nbsp; über ein Literatur-Picknick bis hin zu Open-Air-Kino in der Burgkulisse.&nbsp;</div>