Semperoper, Dresden

Sie kennen die Werbung von Radeberger Pilsner? Dann haben Sie auch die Semperoper schon gesehen. Entgegen einer weitverbreiteten Annahme wird in dem geschichtsträchtigen Bauwerk allerdings kein Bier gebraut – dort werden Opern aufgeführt. Architekt Gottfried Semper (1803-1879) errichtete das Haus, das heute sowohl Architekturdenkmal als auch Spielstätte ist, von 1838 bis 1841. Nach einem Brand im Jahr 1869 baute Semper das Gebäude zusammen mit seinem Sohn Manfred zwischen 1871 und 1878 wieder auf. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Semperoper erst im Jahr 1985 neu eröffnet, wodurch die Sächsische Staatsoper nach langer Zeit wieder ein eigenes Haus bekam. Das berühmte Bauwerk mit dem stilvoll gestalteten Zuschauerraum, der Fünf-Minuten-Uhr und dem Foyer mit seinen edlen Treppenaufgängen können sich Besucher auch außerhalb der Vorstellungen im Rahmen einer Führung anschauen.