Elbstrand, Dresden

<div>Breite Grünflächen mit Lagerfeuerplätzen, Flohmärkten und Freiluftkino, eingerahmt von historischen Architektur-Ensembles und durchzogen von Radfahrern: Am Elbstrand in Dresden gibt es so viel zu sehen wie zu erleben.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Der Elbstrand zieht sich durch die gesamte Innenstadt von Dresden, von Loschwitz über Alt- und Neustadt bis hinter den Stadtteil Pieschen, wo man auch an sonnigen Wochenenden nur wenige Besucher beim&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/ost/dresden/dresden-der-elbstrand">Spaziergang am Fluss</a>&nbsp;trifft. Zwar werden die Grünflächen hie und da von grobsteinigem Strand abgelöst, aber wer hier dem Strom in Ruhe beim Fließen zusehen oder sich gar eine Runde in ihm abkühlen möchte, ist genau richtig. Im Sommer gehören die sieben elbenahen Grillbereiche zu den beliebtesten Treffpunkten nach Feierabend. Zusätzlich gibt es vier offizielle Lagerfeuerplätze: Gegen eine geringe Gebühr und vorherige Anmeldung darf man hier Feuer machen, was für lauschige Camping-Atmosphäre mitten in der Stadt sorgt.&nbsp;</div><h3>Schwimmen in der Elbe</h3><div>Bis in die 1990er Jahre galt die Elbe als einer der dreckigsten Flüsse Mitteleuropas. Heute eignet sie sich aufgrund von Schutzmaßnahmen sogar zum Baden. In Dresden wird das einmal im Jahr beim Elbbadetag zelebriert. Am traditionellen Elbschwimmen nehmen Menschen aller Altersgruppen teil, steigen beim Blauen Wunder in Loschwitz in den Fluss und verlassen ihn ca. 45 Minuten später stromabwärts am Elbstrand im Stadtteil Johannstadt. Dort gibt es für die wackeren Schwimmer Freibier und kostenlose Bratwurst – und natürlich Jubel von den Zuschauern, die sich das Spektaktel vom Trockenen aus angesehen haben.</div><div>&nbsp;</div><div>Begleitet werden die Schwimmer dabei auch von Radfahrern, die am parallel zum Fluss verlaufenden&nbsp;<a href="http://www.elberadweg.de/">Elberadweg</a>&nbsp;in die Pedale treten. Die beliebte Route, die sich auf 1100 Kilometern vom Riesengebirge bis zur Mündung in die Nordsee bei&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/nord/hamburg/cuxhaven-e205be8b-180f-4c9d-9170-cd145795ebc1">Cuxhaven</a>&nbsp;zieht, führt auch durch Dresden: etwa 30 Kilometer auf der linken und 27 Kilometer auf der rechten Elbseite.</div><h3>Kino und Konzerte am Elbstrand Dresden</h3><div>Am rechten Elbufer, unweit der Carolabrücke findet im Juli und August ein besonderes Spektakel statt. Die&nbsp;<a href="http://dresden.filmnaechte.de/">„Filmnächte am Elbufer“</a>&nbsp;sind mehr als ein Open-Air-Kino: Neben aktuellen Streifen und Klassikern gibt es spezielle Themennächte. Bei der „Teledisko“ etwa tanzt man zu Hits der Achtziger und Neunziger, während die legendären Musikvideos auf der Leinwand laufen. Ein öffentlicher Tango-Tanzkurs gehört genauso zum Programm wie lokale Musikgruppen, die unter dem Motto „Hören vor Sehen“ auftreten, ehe der Film losgeht. An einigen Abenden sind auch bekannte Künstler zu sehen, von Silbermond bis Helge Schneider.</div><div>&nbsp;</div><div>Manche der zahlreichen Brücken, die im Stadtgebiet die Uferseiten verbinden, sind eine Sehenswürdigkeit für sich. Etwa die Loschwitzer Brücke, die aufgrund ihrer lackierten Stahlkonstruktion nur „Blaues Wunder“ genannt wird. Als einzige der Dresdener Brücken hat sie den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden. Flussabwärts folgt die Albertbrücke, bei der samstags traditionell ein Trödelmarkt stattfindet. Altstadt und Neustadt verbindet die Augustusbrücke, von der man einen herrlichen Ausblick auf die historischen Gebäude der Brühlschen Terrasse sowie Hofkirche und Semperoper genießt. Nur einen Steinwurf entfernt kann man die herrliche Skyline von Dresden durch die Augen des Malers Bernardo Bellotto bewundern: Am Canaletto-Blick, benannt nach Bellottos Künstlernamen, steht ein roter Rahmen auf einer Staffelei, der in etwa den Ausschnitt des berühmten Ölgemäldes wiedergibt.&nbsp;</div>