Karl Marx Monument in Chemnitz

<div><br>Philosoph, Redakteur und einflussreicher Nationalökonom: Karl Marx war ein Tausendsassa und einer der einflussreichsten Theoretiker des Kommunismus. Ihm zu Ehren wurde 1971 das Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz errichtet. Der Name der Stadt war zu diesem Zeitpunkt noch Karl-Marx-Stadt - erst nach der Wiedervereinigung im Jahr 1990 wurde sie wieder in Chemnitz umbenannt.&nbsp;</div><h3>40 Tonnen schwerer Karl Marx&nbsp;</h3><div>Die sogenannte Schädelstätte, ein sieben Meter hoher Bronzekopf, der Karl Marx stilisiert darstellt, thront auf einem aus Granit gefertigtem Sockel. Die Porträtbüste ist 40 Tonnen schwer und wird im Volksmund gerne auch Nischel genannt. In Ostdeutschland ist Nischel gleichbedeutend mit Kopf. Heute ist das Karl-Marx-Monument ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche.&nbsp;<br>Zur DDR-Zeit diente es außerdem als Kulisse bei Festzügen und anderen Massenveranstaltungen.&nbsp;</div><h3>Kopf des Philosophen in Bronze gegossen&nbsp;</h3><div>Entworfen hat das Monument der ukrainische Bildhauer Lew Kerbel. In Leningrad wurde der Kopf des Philosophen dann in Bronze gegossen, in Einzelteile zerlegt und nach Chemnitz an die Brückenstraße – bis heute Standort des Denkmals – transportiert.&nbsp;</div><h3>200-jähriges Jubiläum im Jahr 2018&nbsp;</h3><div>Im Jahr 2018 ist der 200. Geburtstag von Marx. Chemnitz zelebriert den zwar nicht, Trier, die Geburtsstadt von Karl Marx, dafür aber umso intensiver. Mehr Infos zur Karl Marx Ausstellung finden Sie unter:&nbsp;<a href="https://www.karl-marx-ausstellung.de/home.html">www.karl-marx-ausstellung.de</a>.</div>