Park Sanssouci in Potsdam

<div>Das Wort Sanssouci kommt aus dem französischen (sans souci) und bedeutet `ohne Sorge' und genau so schlendern Besucher in Potsdam stundenlang über die weitläufigen Anlagen im Park Sanssouci. Friedrich der Große plante selber den Park und förderte auch den Weinanbau in der Region. Er ließ auf einem Hügel zunächst einen Weinberg anlegen und baute daraufhin das Schloss Sanssouci und später auch das Neue Palais. Der Park umfasst zahlreiche Bauten und tausende Skulpturen auf Fassaden, Brunnen und unterschiedlichste Plätze.</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Das Neue Palais und der Grottensaal</strong></div><div>Am westlichen Ende des Parks Sanssouci befindet sich das Neue Palais; der größte Schlossbau innerhalb des Parks. Mehr als 500 Skulpturen befinden sich darin und der Publikumsmagnet ist der Grottensaal mit seinen mehr als 20.000 Mineralien und Versteinerungen. Bereits Friedrich der Große bezeichnete den überdimensionalen Bau als Prahlerei. Von den insgesamt 200 Räumen können etwa 60 besichtigt werden und sind mit Möbeln und Gemälden aus der Zeit ausgestattet.</div><div>&nbsp;</div><div><strong>Das Orangerie Schloss im Park Sanssouci</strong></div><div>Am Nordrand des Parks befindet sich das Orangerie Schloss, dass auch die Neue Orangerie genannt wird. Das Orangerie Schloss ist das letzte und größte Gebäude in der Parkanlage und beinhaltet Pflanzenhallen, Brunnen Arkaden und Terrassen im südlichen Architekturstil. Friedrich Wilhelm IV war bekannt für seine Italiensehnsucht, die sich in der Architektur wiederspiegelt. Innerhalb der Orangerie befindet sich eine Gemäldesammlung von Raffael. Darin präsentiert die Orangerie Nachbildungen von berühmten Gemälden von Raffael wie die „Sixtinische Madonna“ oder die „Transfiguration“.</div><div>&nbsp;</div><div>Der UNESCO-Weltkulturerbe-Park Sanssouci präsentiert am 18. und 19. August die Schlössernacht in Potsdam unter dem Motto „Das Staunen kehrt zurück!“.&nbsp;</div>