Maxim Gorki Theater, Berlin

<div>„Das Maxim Gorki Theater ist für mich ein sehr besonderer und magischer Ort. Das liegt an dem spannenden Spielplan, an seinem historischen Hintergrund und an seiner Lage mitten in der Stadt. Mitten in der Stadt und trotzdem total abgeschirmt und versteckt. Ich bin leidenschaftlicher Gast des Theaters, aber ich sitze ebenso gerne auf einer der Bänke davor – eine kleine Oase!“</div><div>&nbsp;</div><div>Iris Berben ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde am 12. August 1950 in Detmold geboren. Nach eigener Aussage verdankt die zweifache Großmutter ihr gutes Aussehen ihrer gut bestückten „Werkstatt“, wie sie ihr Badezimmer nennt – und ihren guten Genen.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Bekannt wird Berben Mitte der 70er-Jahre mit ihren Auftritten als Chantal in Michael Pfleghars Serie „Zwei himmlische Töchter“. Nach Rollen für Kino und Fernsehen entwickelt sich die Serie „Sketchup“ Mitte der 80er-Jahre zu einem Highlight im deutschen Fernsehen – und für Iris Berben zu einer Gelegenheit, ihr Comedy-Talent unter Beweis zu stellen. In „Die Guldenburgs“ – einer Adelsfamiliensaga – avanciert Berben zum absoluten Publikumsliebling. Zusammen mit ihrem Sohn Oliver und dem Regisseur Carlo Rola kreiert die Schauspielerin in den 90er-Jahren ihre inzwischen wohl bekannteste Figur, die Kommissarin Rosa Roth der gleichnamigen ZDF-Krimireihe. Iris Berben wirkt in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen mit, darunter unter anderem in „Silberhochzeit“ (2005), „Die Mauer“ (2006) oder „Krupp – eine deutsche Familie“ (2009).&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Ihre aktuellste Rolle: die renommierte Hamburger Anwältin Lea Behrwaldt und Mutter eines Sternekochs (Jürgen Vogel) im ZDF-Zweiteiler „Familie!“</div><div>&nbsp;</div><div>In ihrer Jugend glänzt Berben nicht gerade durch regelkonformes Verhalten: Sie fliegt von drei Internaten, verpasst das Abitur. Ein Grund war, dass sie zum Fasching ein Go-Go-Girl-Kostüm trug. In der Zeit um 1968 wird sie zur Rebellin, protestiert mit Stefan Aust, Andreas Baader und Ulrike Meinhof. Bis heute kämpft sie gegen Antisemitismus, Rassismus und das Vergessen des Holocaust und erhielt dafür das Bundesverdienstkreuz sowie den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden.&nbsp;</div><div>Iris Berben ist mit dem zehn Jahre jüngeren Stuntman Heiko Kiesow liiert.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div>