Der Himmel über Berlin

<div>„Ich liebe Berlin im frühen Morgengrauen. Die Ruhe, das Licht, das Versprechen und dieser alles umspannende Himmel.“</div><div><br>Nina Hoss könnte man als eine typische Verteterin der Prenzlschwaben sehen, schließlich wuchs die Schauspielerin, die am 7. Juli 1975 geboren wurde, in Stuttgart auf. Seit mehr als zwanzig Jahren, seit sie dort auf die renommierte Schauspielschule "Ernst Busch“ ging, lebt Hoss in Berlin, genauer gesagt im Bötzowviertel zwischen Prenzlauerberg und Friedrichshain. Sie war in einer Klasse der Hochbegabten – auch Lars Eidinger, Mark Waschke, Devid Striesow und Fritzi Haberlandt waren in ihrem Jahrgang – die Frühstarterin.&nbsp;</div><h3>Aktuelle Rollen in "Homeland" und "Rückkehr nach Montauk"</h3><div>Noch als Schauspielschülerin bekam sie die Hauptrolle in Bernd Eichingers TV-Film über die Edelprostituierte Rosemarie Nitribitt („Das Mädchen“ Rosemarie“). Um nicht in der Schublade der kühlen, verruchten Schönheit zu landen, konzentrierte sie sich danach vor allem auf Theater, spielte bis 2013 am Deutschen Theater in Berlin, seitdem an der Schaubühne.&nbsp;<br><br>Zum Star nicht nur des deutschen, sondern europäischen Kinos wurde sie vor allem in Filmen des Regisseurs Christian Petzold („Toter Mann“, „Wolfsburg“). Für Petzolds „Yella“ bekam sie 2006 den Silbernen Bären“ auf der Berlinale. Seit zwei Staffeln spielt sie zudem die deutsche BND-Agentin Astrid in der US-Serie „Homeland“, für die Dreharbeiten lebte sie 2016 ein halbes Jahr in New York. Dort drehte sie auch den Film „Rückkehr nach Montauk“ mit Regisseur Volker Schlöndorff nach Motiven von Max Frisch. Privat ist Hoss seit 2007 mit dem britischen Musikproduzenten Alex Silva liiert, der unter anderem mit Herbert Grönemeyer zusammenarbeitet.&nbsp;</div>