Warnemünde

<div>„Für mich ist Warnemünde der schönste deutsche Strand. Ich bin in Rostock zur Schauspielschule gegangen und erinnere mich an viele schöne Sommer hier. Als Schauspielerin bin ich viel herumgekommen, bin an vielen Stränden gewesen, auch im Ausland, aber hierher komme ich immer wieder gerne zurück. Wo das Meer ist, da bin ich zu Hause – in Warnemünde immer noch ein bisschen mehr als anderswo.“</div><div>&nbsp;</div><div>Katrin Sass, 1956 in Schwerin geboren, ist eine deutsche Filmschauspielerin, die mit ihrer Rolle in der Kinoproduktion „Good Bye, Lenin!“ 2003 international berühmt wurde. Im Herbst 2016 war Sass mit den beliebten Usedom-Krimis im Programm der ARD zu sehen.&nbsp;<br>&nbsp;</div><div>Den Traum von der&nbsp; Schauspielerei hegt Sass bereits seit Kindertagen, ihr großes Vorbild: ihre Mutter Marga Heiden, Schauspielerin an der Plattdeutschen Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Nach einer Facharbeiterausbildung als Telefonistin studiert Katrin Sass drei Jahre an der Schauspielschule Rostock. Schon als Studentin wird Sass für den Film entdeckt, der Regisseur Heiner Carow engagiert die junge Schauspielerin für die Hauptrolle im Kinofilm „Bis dass der Tod euch scheidet“ (1979), der großen Anklang beim Publikum findet.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Auch auf der Theaterbühne debütiert Sass bereits während ihres Studiums. Nach dem Abschluss ihres Schauspielstudiums zieht sie für ein Engagement am Kleist-Theater nach Frankfurt (Oder), später wird sie am Landestheater in Halle fest engagiert. Auch im Filmgeschäft ist sie mittlerweile angekommen, Sass spielt in verschiedenen Kinoproduktionen mit.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>In der DDR gehörte Sass zur Schauspiel-Elite. Nach dem Mauerfall beginnt jedoch eine mehrjährige Durststrecke. Mit ihrer Rolle als Kommissarin Tanja Voigt in der Krimiserie „Polizeiruf 110“ kann Katrin Sass sich jedoch auch im wiedervereinigten Deutschland als Schauspielerin etablieren. 1997 verliert sie ihre Rolle jedoch aufgrund ihrer Alkoholsucht, die sie in ihrer Biografie „Das Glück wird niemals alt“ verarbeitet. Sechs Jahre nach ihrer Krise und nach einer erfolgreichen Therapie kehrt Sass so erfolgreich wie nie zurück: Für „Good bye, Lenin“ erhält sie zusammen mit ihren Schauspielkollegen Daniel Brühl und Florian Lukas den Film- und Medienpreis Bambi, zusätzlich ist Sass auch in verschiedenen „Tatort“-Folgen zu sehen.&nbsp;</div><div>Im Kinofilm „Lulu und Jim“ traut sie sich sogar an das Thema Alkoholsucht: Sie spielt eine durchgeknallte, dauerbesoffene Mutter.</div><div>&nbsp;</div><div>2010 feiert sie mit der Fernsehserie „Weissensee“ große Erfolge bei Zuschauern und Kritik, wird mit dem deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Katrin Sass war im Herbst 2016 im Usedom-Krimi „Engelmacher“ in der ARD zu sehen.&nbsp;</div>