Geheimtipp Wismar, UNESCO Welterbe an der Ostsee

Schon von weitem begrüßen einen die Kirchen St. Georgen, St. Nikolai und der Turm von St. Marien und machen neugierig auf die Hansestadt. Vom Bahnhof ging es für uns entlang der Straße Frische Grube. Sie ist eine der ältesten Straßen in der historischen Altstadt und wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Sie verbindet den Mühlenteich mit dem Alten Hafen. Entlang des Baches finden sich wunderbar restaurierte Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert und der spätgotische Sakralbau Sankt Nikolai. Das 37 Meter hohe Mittelschiff ist das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Gelacht haben wir über die Schweinsbrücke, hier finden sich an den Eckpfosten kleine Schweinsfiguren, diese stammen noch aus der DDR-Zeit vom Bildhauer Christian Wetzel. Danach ging es durch die schmalen Gassen der Altstadt, mit traditionellem Kopfsteinpflaster, zum Marktplatz. Hier sieht man, warum Wismar zum UNESCO-Kulturerbe gehört. Die hanseatischen Häuser rund um den Marktplatz glänzen mit hübschen Giebeln und Fassaden. Man spürt den Einfluss der reichen Hansezeit und den kulturellen Einfluss der Schwedenzeit.