Sankt Peter Ording

<div>Unendliche Weite, Sand bis zum Horizont&nbsp; und wenn er von einer dünnen Schicht Schnee bedeckt ist und ein eisiger Wind ins Gesicht schneidet, könnt eman auch denken, man liefe über eine Hochplateau. An anderen Tagen dünkt man sich auf dem Mond. In dieser schier unbegrenzten Weite des Strandes fühle ich mich frei und gleichzeitig sehr klein und empfinde demut gegenüber diesem Naturschauapiel, dass an keinem Tag gleich ist und die Landschaft immer in anderem Licht erscheinen lässt. Sich am&nbsp; Ofen hinter dessen&nbsp; Scheibe&nbsp; ein Feuer prasselt wärmen, es sich bei einer Tasse Tee gemütlich machen und den Blick über den Strand in der hereinbrechenden Dämmerung schweifen lassen, bei Kerzenschein lesen, die letzten Gäste am Ende der Welt. In solchen Momenten geht es mir gut. Ich teile gerne mit Möwe, Fuchs, Reh und Wildgans, nicht aber mit den Autos, die im Sommer den Strand zu parken, deswegen nur noch im Winter zu genießen.&nbsp;</div>