Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Europas größter Nationalpark ist 441.000 Hektar groß und gilt als eines der letzten europäischen Gebiete, in dem sich die Natur noch weitgehend vom Menschen unbeeinflusst entwickeln kann. Das Gebiet reicht von der deutsch-dänischen Seegrenze bis zur Elbmündung im Süden. Das 1985 zum Nationalpark erklärte Schleswig-Holsteinische Wattenmeer ist die Heimat von 10.000 Tier- und Pflanzenarten. Unter anderem bildet es den Lebensraum für zahlreiche Meeresbewohner wie Seehunde, Robben und den Schweinswal, aber auch für Tausende Zugvögel. Ungewohnte Einblicke auf den Meeresgrund bietet eine Wattwanderung. Bei Ebbe können die Besucher dabei nicht nur den feuchten Schlamm unter den Füßen spüren, sondern bei genauem Hinsehen auch Wattwürmer, Krebse und Muscheln entdecken. Im Jahr 2009 wurde das Wattenmeer zudem zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.