Eilenriede, Hannover

<div>Von den namensgebenden Erlen sind in der Eilenriede zwar nur mehr wenige Exemplare übrig, mit seinem reichen Bestand an Eichen, Buchen, Eschen und weiteren Laubbäumen ist der 6,5 Quadratkilometer große Stadtwald aber das zentrale Erholungsgebiet in&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/nord/hannover">Hannover</a>. Die Eilenriede legt sich in fast sechs Kilometern Nord-Süd-Ausdehnung um das östliche und südliche Stadtzentrum, grenzt so an zahlreiche Stadtteile und hat sogar eine Verbindung zum Maschsee.</div><h3>Sehenswürdigkeiten in der Eilenriede</h3><div>Die zahlreichen Bäume in der Eilenriede, die in einen Nord- und einen Südpart aufgeteilt ist, senken nicht nur die Staubkonzentration in der niedersächsischen Landeshauptstadt, sondern stillen auch den Frischluft- und Bewegungsdurst ihrer Bewohner. Mit 80 Kilometern Wander-, 38 Kilometern Rad- und elf Kilometern Reitwegen, Trimm-Dich-Pfad, Minigolfanlage, Spielplätzen, Liegewiesen, Rodelbergen und einem Hochseilgarten kommt hier jeder Hannoveraner auf seine Kosten.&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div>Neben einigen Skulpturen und Brunnen ist das Rasenlabyrinth eine der besonderen Sehenswürdigkeiten in der Eilenriede. Dem kreisförmig angelegten Gebilde aus Rasen- und Kieselflächen wird eine Bedeutung als altgermanische Kultstätte nachgesagt. In ganz Deutschland gibt es nur mehr vier solcher Anlagen.</div><h3>Bedrohte Eilenriede</h3><div>Immer wieder durchkreuzten jedoch Errungenschaften des Zeitgeistes den natürlichen und erholsamen Charakter der Eilenriede. Den Bau des vierspurigen Messeschnellweges, direkt durch den Park, im Jahr 1958 konnten Bürgerproteste zwar nicht verhindern, immerhin wurde die „Autobahn im Wald“ später aber durch Lärmschutzwände abgeschirmt. Das Eilenriedrennen, bei dem seit den 1920er Jahren regelmäßig knatternde Motorräder auf einem Rundkurs durch den Park jagten, wurde 1955 aufgrund von Umweltschutz und Sicherheitsbedenken zum letzten Mal ausgetragen. Zuletzt führte der durch die starke Bebauung sinkende Grundwasserspiegel zu Problemen. Gegenmaßnahmen sollen die Wasserversorgung und die damit typische Vegetation in dem Waldgebiet sichern.</div>