Isebekkanal, Hamburg

<div>Der Isebekkanal ist einer von zwanzig innerstädtischen Kanälen in&nbsp;<a href="Link: https://mobil.deutschebahn.com/region/nord/hamburg">Hamburg</a>, die zusätzlich zu&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/nord/hamburg/hamburg-9cf0cd23-4d52-466d-898b-5d6c2aeac861">Alster</a>&nbsp;und Elbe das Stadtbild prägen. An seinen Uferbereichen lässt es sich herrlich spazieren, ein auffälliges Hausboot bewundern oder nach Barschen angeln. Der Isebekkanal beginnt hinter der Christuskirche in Hamburg-Eimsbüttel, markiert die Grenze zwischen den Stadtteilen Hoheluft, Eppendorf und&nbsp;<a href="https://mobil.deutschebahn.com/region/nord/hamburg/streekbruecke-alster-hamburg-harvestehude">Harvestehude</a>&nbsp;und fließt nach knapp drei Kilometern in die Alster, als einziger der mit der Alster verbundenen Kanäle von Westen her.&nbsp;</div><h3>Fischen, Grillen und Paddeln am Isebekkanal</h3><div>Seinen Namen leiht der Isebekkanal auch vielen umliegenden Orten, etwa dem beliebten Isemarkt, der zweimal pro Woche unter dem U-Bahn-Viadukt in der Isestraße – noch so ein Namensvetter – stattfindet. Reges Treiben herrscht entlang des Isebekkanals aber nicht nur an Markttagen. Auf angrenzenden Wiesen heizen Anwohner an warmen Tagen ihre Grills an, Hobbyfotografen lichten das&nbsp;<a href=" https://mobil.deutschebahn.com/region/nord/hamburg/das-rote-haus-am-kaiser-friedrich-ufer-hamburg">rote Hausboot am Kaiser-Friedrich-Ufer</a>&nbsp;ab, Touristen wie Einheimische paddeln gemächlich mit einem Kanu vom Bootsverleih dahin und Hobbyangler machen es sich zwischen den Weiden am Ufer gemütlich und warten darauf, dass ein Fisch anbeißt. Die kommen im Isebekkanal nur vor, weil künstlich Sauerstoff zugesetzt wird. Durch die fehlende Strömung und die damit verbundene Nährstoffbelastung wäre ein Leben für die Unterwassertiere hier sonst nicht möglich.</div><h3>Rettet den Isebekkanal!</h3><div>Dass im Isebekkanal heutzutage überhaupt noch Wasser fließt, dafür hat sich in den 1970er Jahren die Bürgerinitiative „Rettet den Isebekkanal!“ eingesetzt, der auch Filmregisseur Oliver Hirschbiegel angehörte. Es gab Pläne, am Kanal eine Stadtautobahn zu errichten, die jedoch am Widerstand der Hamburger Bürger scheiterten.</div>