Elefantendenkmal, Bremen

Anfang der 1930er-Jahre wurde die Skulptur in Form eines Elefanten als Reichskolonialehrendenkmal in Bremen errichtet, im Juli 1932 wurde das Monument mit einem Festakt eingeweiht. Ende der 80er-Jahre machten die Bremer dann aus der Not eine Tugend und ernannten das stattliche Steinvieh kurzum zu einem Mahnmal. Und so steht der Dickhäuter aus Backstein, der mitsamt Sockel rund zehn Meter misst und sich im Nelson-Mandela-Park im Stadtteil Schwachhausen befindet, als Antikolonialdenkmal heute für „Vielfalt, Toleranz und Kreativität durch Bildung, Kunst und Kultur“ – so hat es der 2008 gegründete gemeinnützige Verein „Der Elefant!“ formuliert. Auch der in Bremen geborene und aufgewachsene TV-Moderator Jan Böhmermann hat sich dem Elefanten bereits in einem dokumentarischen Kurzfilm zur Unabhängigkeit Bremens gewidmet.