Aschhorner Moor, Drochtersen

<div>Auf der Suche nach geheimnisvollen Welten ist man im 820 Hektar großen Aschhorner Moor an der Niederelbe im Landkreis Stade genau richtig. Im Mai und Juni – nach der Wiedervernässung der Moore – leuchten die Blüten der Wollgräser über der sonst sehr karg wirkenden Landschaft. Auch seltene Vögel kommen dann aus ihren Verstecken. Im Winter lockt die verwunschene Wildnis mit außergewöhnlichen Lichtverhältnissen und ihrer ganz besonderen Stimmung. &nbsp;</div><div><br></div><h3>Aschhorner Moor: ein Paradies, gerade für Familien</h3><div><br></div><div>Das seltene Naturparadies lässt sich am besten bei einer Wanderung entdecken. Eine originelle und auch etwas bequemere Möglichkeit, das Hochmoor zu erleben, ist der Moorkieker. Mit der Bimmelbahn aus umgebauten Loren geht es auf einer dreistündigen Tour in die außergewöhnliche Natur- und Tierwelt des Aschhorner Moores. Auf der vier Kilometer langen Strecke gibt es folgende feste Stationen:&nbsp;</div><div><br></div><ol><li> Einen Aussichtsturm sowie ein Modell des Aschhorner Moores&nbsp;</li><li>Am Erlebnisplatz können Kinder und auch Erwachsene Wassertiere keschern oder Hand-Torfstich kennenlernen</li><li>Vom Bohlenpfad aus lassen sich im Moor lebende Tiere wie Eidechsen und Moorschmetterlinge sowie insektenfressende Sonnentaupflänzchen bestaunen</li><li>Das „Haus des Moores“ lädt Besucher ein, Tiere und Pflanzen aus dem Moor genauer kennenzulernen</li></ol><div><br></div><div>Neben der Natur und der Geschichte des Aschhorner Moores kann man hier noch eine Besonderheit entdecken: Die Landschaft bei Drochtersen ist das einzige der drei Moore zwischen Elbe und Weser, in dem man noch industriellen Torfbau betreibt.</div><div><br></div><div>Parkplätze: in der Nähe des Moorkiekerbahnhofs, vor dem Tor der Euflor-Humuswerke. Zufahrt über die K27 (Aschhorner Moor).</div>