No Page Title

Dass die Stadt viele Brunnen hat, fällt mir bald auf. Und einer davon wirkt gegen die anderen wie ein Tempel, mit seinen klassizistischen Säulen: der Elisenbrunnen. „Hier sprudelt der größte Schatz von Aachen“, sagt Bruno und führt mich zu einem Hahn, aus dem Wasser fließt. Ich wende mich ab, denn aus dem Brunnen stinkt es gewaltig nach Schwefel. Das soll gut sein? Das Heilwasser hätte die Römer dazu veranlasst, Thermalbäder anzulegen. Und Karl den Großen, seinen Herrschaftssitz hier zu errichten. Der einzige Monarch im Übrigen, den sowohl Deutsche als auch Franzosen als einen der ihren ansehen.